Interview Christian Gaudron Tierarzt und Osteopath

ICH WOLLTE SCHON IMMER DIE TIERE HEILEN

„Hallo, ich bin Christian“. Der Mann der sich mit diesen Worten und einem jugendhaften Lächeln vorstellt ist Christian Gaudron, Tierarzt aus Frankreich, unterwegs in seiner Mission als Osteopath für Pferde.

T-Shirt, Lederweste, Jeans und Turnschuhe – das Outfit wirkt unkompliziert und so geht er auch auf seine Patienten zu. Mit dem Lächeln eines Jungen im Spielzeugladen betrachtet er das ihm vorgestellte Pferd und man hat das Gefühl, er freut sich auf die Behandlung. Dem Tier zu helfen scheint ihm Bedürfnis und Freude zugleich zu sein.

Nach der hingeworfenen Frage: „Was fehlt ihm denn?“ hat man sofort den Eindruck, dass die Antwort nicht mehr wichtig ist. Die Hände wandern über den Rücken des Pferdes, suchen sich ihre Stelle und bleiben liegen. Christian und das Pferd versinken in eine Art Meditation, bei der man das Gefühl hat nur zu stören. Automatisch senken sich die Stimmen aller Umstehenden. Alle unterhalten sich nur noch im Flüsterton oder schauen schweigend zu. Das Pferd steht frei und ruhig und weiß dass hier jemand gekommen ist um zu helfen…

pferdespuren traf sich mit Christian Gaudron zum Frühstück um ihm Fragen über seine Arbeit zu stellen. Der Videotrailer gibt einen Auszug aus dem kompletten Interview wieder.

 

 

Christian, wie bist Du zur Osteopathie gekommen? Du hast ja zuerst Tiermedizin studiert. Hattest Du da einen Plan?

Einen Plan?

Hast Du schon vorher gewusst, dass Du Osteopathie machen willst oder wie ist das entstanden?

Ich habe niemals einen Plan! Ich habe schon vorher mit Energien gearbeitet, mit Magnetismus oder Telepathie, Psychokinese. Das hat mich schon immer interessiert. Als ich  auf der Universität war, gab es eine private Organisation, die sich mit alternativer Medizin für Tierärzte beschäftigt hat. Sie unterrichteten nicht nur Akupunktur und Osteopathie sondern auch andere Bereiche, wie Radiästhesie oder Alchemie, also alles was mit alternativer Heilung zu tun hat.

Es hat sich einfach entwickelt – ich wollte schon immer Tiere heilen. Es gibt ja auch Gutes in der Schulmedizin. Das Problem ist, dass sie nur eine Möglichkeit von vielen ist, um zu heilen. Manchmal kommt die Schulmedizin aber an ihre Grenzen und da kann die alternative Medizin mit ihrer Vielseitigkeit oft helfen.

Nach dem Studium habe ich sieben Jahre als Tierarzt für alle Tierarten praktiziert. Dann fing ich an Fortbildungen für die IMAOV (Institut des Médecines Alternatives et Ostéopathie Vétérinaire) zu geben und habe selbst immer mehr gelernt. Seit vier Jahren arbeite ich nur noch mit alternativen Heilmethoden.

In Frankreich machen wir Fortbildungen für Tierärzte in Akupunktur, Osteopathie und anderen alternativen Heilmethoden wie Kräutertherapie, Homöopathie…

Und in Deutschland…?

…halte ich etwa viermal im Jahr Kurse für den Vett-Verband (Verband Energetisch arbeitender Tier-Therapeuten e.V.) und EPOS (Energetische Pferde-Osteopathie nach Salomon) für Tierärzte, Heilpraktiker und alle, die mit Pferden zu tu haben. Das sind Schwerpunktseminare zu einem bestimmten Thema wie Somatologie, Farblichttherapie oder Tontherapie z. B. Phonophorese (Tonakupunktur), Klangschalentherapie, und Wassertöne.

Im Prinzip ist es immer das gleiche energetische System. zu dem es verschiedene Resonanzen gibt. Dann kann man wählen wie man diese Resonanz erzeugt: Töne, Farben, Magnetismus, Elektrizität oder Wärme. Elektrizität geht mehr in Richtung Akupunktur, Magnetismus mehr Richtung manuelle Therapie. Und dann gibt es die Farblichtherapie…Und dann die Töne und die Wärme zum Beispiel Infrarot.

 

Gut gerüstet.

 

 

Die Stimmgabeln, die Du benutzt sind dann auch Klangtherapie?

Ja, mit der Stimmgabel setze ich einen Impuls auf einen Wirbel oder ein verhärtetes Gewebe und dann versuche ich zu fühlen wo die anderen blockierten Punkte sind, wie weit die Schwingung durch den Körper geht.

Du spürst also, wie sich die Resonanz ausbreitet…

Ja, sie verbreitet sich durch das Gewebe. Wenn das Gewebe sehr weich ist, also entspannt, dann kommt die Resonanz nicht sehr weit. Die Faszien nehmen die Energie auf. Es ist ähnlich, wie wenn Du einen Schlag bekommst. Wenn du in Harmonie bist, wird die ganze Energie verteilt. Das ist auch das Prinzip der Kampfkunst, um Schläge aufzunehmen. Wenn das Gewebe hart ist oder Blockaden bestehen, breitet sich die Resonanz sehr weit aus.

Und die Resonanzen gehen dann auch in alle Organe?

Ja aber auf einem bestimmten Weg. Sie geht zu den Ansätzen der Faszien und folgt ihrem Verlauf.

Ist die Stimmgabel dann eher eine Möglichkeit der Diagnose?

Nicht nur. Nehmen wir das Beispiel der Wirbel: Du hast zwei blockierte Wirbel die seit Jahren mit Fibrose oder Arthrose blockiert sind. Wenn Du genau die passende Frequenz auf die Wirbel gibst, können sie sich plötzlich nach ein paar Sekunden lösen, nur durch die Wirkung der Resonanz.

Welcher Ton wäre das dann zum Beispiel?

Das muss man immer testen.

Es gibt verschiedene Töne?

Ja, für die Pferde habe ich immer drei Stimmgabeln, die eher allgemein ausgerichtet sind. Da ist zum Beispiel die mit der Frequenz des „Wasserstoff-Gamma“. Wasserstoff ist die Verbindung zwischen allen Molekülen. Wenn die Struktur nicht mehr funktioniert, also blockiert ist, gibt es damit immer einen Impuls zur Auflösung der Blockaden, weil Wasserstoff überall im Körper ist.

 

Mit der Stimmgabel setzte ich einen Impuls.

 

 

Und wenn ich auf dem Klavier die Töne suchen würde, welche wären das?

Mit dem Klavier stimmen diese Töne nicht unbedingt überein. Das sind Töne die sind zwischen 100 und 300 Hertz, Töne die in Resonanz mit dem Lebenszyklus sind. Also von Tag und Nacht, von Sonne und Mond oder einem Planeten…

Die normale Musik hat auch eine Resonanz, aber nicht diese, obwohl Musik an sich natürlich auch schon eine Therapie ist. Nicht, wenn du Radio hörst, aber wenn du live Musik hörst.

Also kann auch ganz normale Musik etwas bewirken?

Ja, das ist aber kulturkreisabhängig, da gibt es ganz verschiedene Vorlieben für Töne. Bei uns ist es zum Beispiel der gregorianische Gesang. Da gibt es immer vier harmonische Töne und die Obertöne. Bei einem Grundton hast Du immer acht oder zehn Obertöne, die mitschwingen. Die Grundtöne, die Obertöne und deren Überlagerungen, ergeben eine Art Klangwolke, die Zellen finden die Frequenzen, und gehen mit ihnen von selbst in Resonanz.  Dann braucht man nicht zu überlegen, Du brauchst nur gregorianische Gesänge…(lacht).

Dann sollte man seinen Pferden gregorianische Gesänge vorspielen? Und das am besten live?

Spirituelle Gesänge, z.B. tibetische, mongolische oder auch Mantras haben immer eine Wirkung. Die Luft muss beeinflusst sein. Die Energie kommt durch die Luft und das Wasser. Aber die Leute singen leider nicht mehr. Beim Singen muss man den Verstand ausschalten damit es aus dem Innersten kommt, sonst hast du immer die Grenze durch das Mentale. Man denkt nach…

 

Während der Behandlung gibt es einen Resonanzeffekt im Körper des Therapeuten.

 

 

Was geschieht mit den Energien wenn Du am Pferd arbeitest, Du bekommst ja nicht nur gute Energien? Lädt das Pferd manchmal etwas bei Dir ab, zum Beispiel einen Schmerz. Wie gehst Du damit um?

Die Frage ob etwas gut oder schlecht ist, ist eine Frage des Verstandes oder eines Konzeptes wie z.B. einer Religion, etwa dem Christentum oder Judentum. Im Leben wirst du Einflüssen ausgesetzt. Die können zu einer Harmonie oder zu einer Disharmonie führen. Manchmal führen sie sogar zum Chaos. Aber auch das ist gut, weil nach dem Chaos immer ein Neuanfang stattfindet. Es ist also nicht alles schwarz oder weiß…

Und für Dich persönlich?

Während der Behandlung gibt es einen Resonanzeffekt in meinem Körper. Ich muss mich auf die Schwingung des Patienten einstimmen und sie in einen positiven Zustand bringen. Es kann natürlich vorkommen, dass du eine Energie spürst, in der besondere Emotionen hochkommen. Das können auch deine oder meine Emotionen sein. Spürt man in das Pferd hinein, dann können einen Gefühle der Traurigkeit oder des Verzweifelns überkommen. So etwas passiert einfach beim energetischen Austausch zweier Lebewesen, und dann musst du einfach loslassen und die Energie weiterschicken in die Erde und den Himmel. Ähnlich wie in einem Kanal…

Also die Energie durchlassen?

Ja, es ist wie wenn man transparent ist…

Sonst bist Du nach der Behandlung todtraurig und das Pferd lacht?

Genau, am Anfang kommt das schon manchmal vor. Dann denkst du: ‚Ich bekomme das heute überhaupt nicht hin. Ich suche mir einen anderen Beruf!‘ Das Wichtigste ist, dass man geerdet ist, weil es ja immer einen Austausch zwischen Patient und Therapeut gibt. Das ist eine Art Kreislauf. Die Energien verändern sich ständig. Schließlich kommt es zu einer Selbstregulation (Selbstheilung), sogar beim Therapeuten.

Man muss also einerseits geerdet sein und ebenso mit dem Himmel verbunden sein – auch spirituell. Man kann sich das wie eine Achse zwischen Himmel und Erde vorstellen. Natürlich muss man auch mental loslassen können und sollte auch körperlich möglichst entspannt sein. Denn wenn wir selber als Therapeut Verspannungen oder Blockaden haben, können wir nicht richtig behandeln. Natürlich können wir nicht immer ganz gesund sein. Trotzdem musst du dafür etwas tun, dass die Energien frei durch dich fließen können, du physisch entspannt bist und dich frei von Gedanken machst.

Machst Du etwas dafür?

Der Bewusstseinszustand des Therapeuten ist oft ein Problem. Er kann ihn nicht bei der Behandlung lernen, sondern muss regelmäßig etwas für sich tun, damit sich dieser Zustand dann bei der Behandlung von selber einstellt.

Alle meditativen Techniken sind dafür gut. Ich mache viel QiGong und bringe mich durch verschiedene Techniken in einen meditativen Zustand. Und ich praktiziere zum Beispiel „Tummo“. Das ist so eine Art Yoga der Kälte. Du bleibst lange im kalten Wasser oder im Schnee. Dann gelangst du in einen meditativen Zustand. Der Geist ist unbeeinflusst von dem was der Körper sagt und du fühlst Wärme.

Uns ist auch aufgefallen, dass Du im tiefsten Winter immer nur ein T-Shirt anhast. Hilft Dir das auch in diesen Zustand zu kommen?

Ja, dann bin ich mehr in meinem Innersten. Und es ist einfach zu machen. Kaltes Wasser oder Kälte ist einfach zu finden. Ich benutze auch noch andere Techniken. Kujo etwa. Das sind alte Haltungen. Du gehst in eine QiGong-Stellung und dann bleibst Du in dieser Stellung sehr lange. Eigentlich soll man so lange in der Stellung bleiben, bis man schwitzt. Aber ich mache es nicht ganz so lang (lacht).

 

Gefühle sollen bei der Behandlung keine Rolle spielen – normalerweise…

 

 

Du bist sehrvielseitig! Wenn ich auch an Deine Mox-Nadel denke… So etwas habe ich auch noch nicht gesehen, das ist ja fast schon ein Markenzeichen von Dir…

Das Moxen habe ich damals auf der IMAOV-Schule und von anderen erfahrenen Therapeuten gelernt. Je nach Tierart benutzt man spezielle Nadeln. Früher gab es fünf oder sechs verschiedene Pflanzen zum Moxen. Es gab sogar Aconitum (Eisenhut)…

Heute nimmt man hauptsächlich Beifuß…

Ja, das hat eine enspannende Wirkung. Aber für spezielle Anwendungen sind andere Moxa auch sehr interessant. Aber du kannst auch nicht überall damit arbeiten. Für Aconitum etwa brauchst du viel Luft. Sonst verwirrt es den Geist. Räuchern ist auf jeden Fall auch eine Möglichkeit der Therapie. Ich habe auch alle Kräuter oder Harze da. Wenn ein Patient zu dir kommt und du weißt, welche Beschwerden er hat, dann kannst Du zur Unterstützung bei der Behandlung räuchern. Das hilft eine energetische Ebene zu öffnen und geht genauso gut mit Essenzen. Ich habe immer etwas Lavendulaessenz bei mir, die ich zwischen den Behandlungen benutze. Damit wird der Behandlungsraum von den Energien des vorherigen Patienten gereinigt.

Behandelst Du nur Pferde?

Nein. Ich behandle ungefähr zur Hälfte Klein- und zur Hälfte Großtiere.

Bei den Kleintieren fahre ich zu den Tierärzten, die dann Termine für die Patienten ausmachen. Und für die Pferde fahre ich zu den Ställen. 

Du hast ja einmal gesagt, die Pferde nehmen die Emotionen von den Besitzern auf. Das ist ja unser Thema, das uns beschäftigt – das Einssein…

Das ist ein Spiegeleffekt, der aber in beide Richtungen wirkt. Einerseits nimmt das Pferd die Emotionen des Besitzers auf. Dann geht es dem Pferd psychisch oder körperlich nicht gut. Aber es ist auch umgekehrt. Beiden muss es also gut gehen. Eigentlich weiß das jeder Besitzer. Wenn er beim Reiten zum Beispiel bei besonderen Dressurlektionen oder auf einem Turnier körperlich oder mental blockiert ist, werden die Lektionen nicht gelingen.

Das ist also wie bei der Behandlung?

Ja, der Therapeut soll auch emotional neutral sein. Gefühle sollen bei der Behandlung keine Rolle spielen, also normalerweise…

Es gab da bei der letzten Behandlung einen Punkt im Brustraum, da hast du gesagt: „Das ist der Raum wo die Emotionen und die zu bewertenden Sachen reinkommen, der ist voll, sollte aber eigentlich leer sein.“ Du hast ihn dann geleert um ihn wieder durchgängig zu machen. Das ist ja eigentlich auch der Punkt auf dem der Reiter sitzt, auf dem er wörtlich genommen herumreitet. Dann gibt es da ja eine starke Verbindung von Reiter und seinen Emotionen. Und wenn das dann nicht passt…

Normalerweise bist du als Reiter im Gleichgewicht mit dem Pferd, in einem vertikalen Gleichgwicht (also nicht nach vorne und hinten oder nach links und rechts) und Dein ganzes Gewicht ruht auf dem Pferderücken. Dort wo der Reiter sitzt liegt ungefähr die  Zone des Herzbeutels und die des autonomen Nervensystems des Herzens und das spielt eine große Rolle, denn das Herz gibt die Frequenz, den Rhythmus für alle anderen Rhythmen im Körper vor. Erst kommt das autonome Nervensystem und dann das Gehirn, der Kreislauf und alle anderen Organe.

Der Reiter sitzt genau an diesem Ort, auf den Wirbeln, wo das autonome Nervensystem vom Herz ist, das ist sehr wichtig zu wissen.

Aber auch sehr heikel, das Pferd bekommt ja dann direkt alle Impulse des Reiters ab.

Der Reiter muss versuchen absolut im Gleichgewicht zu sein, die Chinesen sagen dazu Wuwei. Das ist ein Zustand, in dem man alles beobachtet was passiert, man kann aktiv sein in seiner Rolle, aber man ist nicht beeinflusst, immer mit Rücksicht… Es findet dann alles im Unterbewusstsein statt, direkt von Wesen zu Wesen.

Im Idealfall kommt die Energie von oben, fließt durch den Reiter und das Pferd hindurch und geht dann in die Erde. In alter Zeit gab es bei den Chinesen oder Mongolen solche Verbindungen zu den Pferden. Ohne Sattel, ohne Zaumzeug, nur mit Gedanken reiten, wie eine Einheit und das Pferd macht alles. Der Reiter braucht nur in eine Richtung zu schauen und das Pferd läuft in die gewünschte Richtung.

Das ist ja das was fast jeder will!

Das ist ein spirituelles Ziel, auch für das Pferd. Sein Körper ist abhängig von der spirituellen Kontrolle des Reiters. In diesem Zustand hat das Pferd keine Angst oder geht durch, wenn es sich erschrickt. Weil es immer von dem Reiter beeinflusst wird, der im Gleichgewicht mit seinem Herzen ist. Wenn sich das Pferd erschreckt, ist es in diesem Zustand mit dem Herzen des Reiters verbunden. Und wenn das Herz des Reiters ruhig bleibt, dann wird das Pferd nicht fliehen sondern auch ruhig bleiben. Man hat Yogis oder Lamas erschreckt oder plötzlichen Lärm ausgesetzt. Dann wurden die Reaktionen der Muskeln gemessen. Es war erstaunlich. Man konnte fast nichts feststellen. Sie waren aber nicht eingeschlafen, sondern sie waren achtsam. Sie hatten eine innere Klarheit.

Die Reiter müssten also wesentlich mehr QiGong machen oder meditieren?

Ja, genau. Um diese Klarheit zu erreichen, musst du dich aber letztendlich entscheiden, wie Du leben willst. Das ist kein normales Leben, wie wir uns das vorstellen. Das bedeutet zum Beispiel, dass man viel draußen in der Natur sein muss. Man geht viel in sein Innerstes. Das ist aber nicht typisch für unsere Kultur. In anderen Kulturen ist es vielleicht einfacher.

Wenn man das übt könnte man durch solche Meditationstechniken vielleicht in einen Zustand kommen…

…Üben ist immer gut. Aber manchmal braucht man auch eine richtige Veränderung im Leben, eine große Veränderung!

Wir haben auf pferdespuren.de auch einen QiGong-Lehrer, der spezielle Übungen für Reiter zeigt. So kann der Reiter lernen seine Energien zum Fließen zu bringen und sich zu zentrieren.

Damals machte ich in einem Pferdezentrum, in dem ich arbeitete folgende Übung: Ich stieg auf das Pferd, ohne Sattel und Zaumzeug und versetzte mich in einen meditativen Zustand. In dieser Einheit spürte ich dann, wie sich das Pferd fühlte. Am Anfang hat es sich noch ein bisschen bewegt. Aber dann blieb es stehen und kam in den gleichen meditativen Zustand. Ich habe noch ein Foto von mir auf dem Pferd. Ich habe die Augen geschlossen und das Pferd steht genauso da. Das ist eine interessante Erfahrung, aber man muss sich viel Zeit dafür nehmen…

Vielen Dank Christian, dass Du Dir die Zeit für uns genommen hast. Á bientôt!