BEGRIFFE ERKLÄRT

BLOCKADE

Eine Blockade ist energetischer Stau welcher uns unflexibel macht und unsere Leistungsfähigkeit einschränkt. Blockaden können geistiger, emotionaler, körperlicher, energetischer oder seelischer Art sein und sehr unterschiedliche Auswirkungen zur Folge haben.

Quelle: www.mind-body-soul.de


MOXA

Der Begriff Moxa geht auf die beiden japanischen Worte mo (=brennen) und kusa (=Kraut) zurück. Die Moxa-Therapie ist eine Methode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Grundlegend für alle Moxa-Behandlungen ist, dass man über bestimmten Punkten der Haut Beifußkraut (die sog. Moxa) abbrennt und diese Punkte so erwärmt. Das Abrennen von Moxa bezeichnet man als Moxibustion. Hin und wieder werden auch andere Kräuter für das „Moxen“ verwendet. Eine Form der Moxa-Therapie ist die Kombination von Akupunktur und Moxibustion, bei der ein, am Ende der Nadel aufgepflanztes, Kräuterpäckchen abgebrannt wird.


OSTEOPATHIE

Der Begriff stammt aus dem Griechischen: Osteon = Knochen und Pathos = Leiden. Der Begründer der Osteopathie, Andrew Taylor Still (1828–1917) verstand darunter die Normalisierung aller Gewebe, welche durch ihre komprimierende Krafteinwirkung zu einer „Abweichung in den Knochen“ führten.

 Er wählte diesen Namen für sein Therapiekonzept, weil er mit Forschungen am Knochen begann und weil er damit anfing, zunächst das knöcherne Skelett zu normalisieren. 
Erst später sah er ein, dass nicht nur Knochen, sondern auch das Verbindungsgewebe zwischen Organen, Muskeln, Sehnen und Bändern durch eingeschränkte Beweglichkeit für Dysfunktionen sorgen kann.

Die Osteopathie versucht heute alle Gewebe zu normalisieren, die auf den Knochen eine mechanische oder neurovegetative Auswirkung haben. 

Sie ist ein medizinisches Behandlungssystem, das sich zur Untersuchung und Therapie der Hände bedient, also sanfter manueller Techniken, wobei das Individuum in seiner Ganzheit erfasst und respektiert wird. 

Das Ziel der Osteopathie ist die Wiederherstellung der Harmonie des Gesamtorganismus und seiner Selbstheilungskräfte.
 Fern von jedem Mystizismus basiert sie auf der äußerst präzisen Kenntnis von Anatomie, Physiologie, Pathologie, Biomechanik, Embryologie usw.

Quelle: www.bv-osteopathie.de


PHONOPHORESE

Phonophorese (griechisch: phoné = Laut, Ton, Stimme; phorein, phérein = tragen, bringen), auch Tonpunktur genannt, ist das Anwenden von Schwingungen, die mit Stimmgabeln auf den Organismus von Menschen oder auch Tieren übertragen werden.

Hierbei wird die Stimmgabel auf bestimmte Punkte – meist Akupunkturpunkte oder Schmerzpunkte – gesetzt. Die Resonanz soll das Energiesystem harmonisieren und so die Selbstheilungskräfte anregen.

Die spürbare Vibration des Stimmtones bewirkt meist gleich nach dem Aufsetzen der Stimmgabel ein angenehmes Wohlempfinden.

Nachdem die Evolution des uns bekannten Lebens auf dem Planeten Erde stattfindet, resonieren vor allem die Tonfrequenzen der Erde und des Mondes am effektivsten auf unseren Organismus.

Die meisten Erfahrungen wurden bisher also vorwiegend mit den Schwingungen der Erde (Erdrotation, Erde-Sonnenumlauf und Erdachsenpräzession) und des synodischer Mondumlaufs gemacht.

Quelle: Fritz Dobretsberger, www.planetware.de


WUWEI

Der Begriff Wu Wei begründet sich aus der daoistischen Auffassung vom Dao, dem umfassenden Ursprung und Wirkprinzip, das die Ordnung und Wandlung der Dinge bewirkt, so dass es nicht weise wäre, in das Walten dieses Prinzips einzugreifen. Die letzte Wahrheit ist gemäß dieser Lehre eins und handelt spontan, ohne dass der Geist des Menschen in sie eingreifen müsste. Die Rückkehr zum Ursprung kann nur erfolgen, wenn das dualistische Denken aufgegeben wird und die Handlungen natürlich und spontan erfolgen.

Wu Wei bedeutet nicht, dass man gar nicht handelt, sondern dass die Handlungen spontan in Einklang mit dem Dao entstehen und so das Notwendige getan wird, jedoch nicht in Übereifer und blindem Aktionismus, die als hinderlich betrachtet werden, sondern leicht und mühelos. Es ist ein Zustand der inneren Stille, der zur richtigen Zeit die richtige Handlung ohne Anstrengung des Willens hervortreten lässt.

Das Vollkommene wird im Daoismus als leer, weich und spontan gedacht und entsprechend sollte auch das Handeln sein, d.h. ohne ein Eingreifen des dualistischen Intellekts, sich der Situation anpassend und intuitiv. Das vollkommene Handeln erkennt intuitiv das beste Mittel und es erscheint als sinnlos, seine Energie in unfruchtbaren Handlungen um der Handlung willen zu erschöpfen, sondern das Handeln sollte sich auf die geeigneten Umstände und Mittel beschränken. Die beste Übersetzung des Begriffes Wu Wei wäre somit „Nicht-Eingreifen“ bzw. „Handeln durch Nicht-Handeln“, und es handelt sich um eine Art von kreativer Passivität.

Aus dieser Haltung des Geschehenlassens resultieren auch Gewaltlosigkeit und Widerstandslosigkeit als natürliche Folge.

Quelle: http://de.wikipedia.org

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